Wann Shopify die falsche Wahl ist
Wir bauen beruflich auf Shopify, genau deshalb gibt es diese Seite. Die teuren Projekte sind nicht die, die eine andere Plattform gewählt haben; es sind die, die Shopify für ein Geschäft gewählt haben, das es nicht abbilden kann, und das in Monat vier gemerkt haben.
Hier sind die fünf Muster, die euch stoppen sollten, mit dem jeweils ehrlichen Test.
Die fünf Ausschlusskriterien#
| Muster | Warum die Plattform scheitert |
|---|---|
| Kundenspezifische Preislogik | Der Checkout kann beliebige Kundenregeln nicht ausdrücken |
| Den Zahlungsablauf besitzen | Der Checkout gehört Shopify; ihr erweitert, ersetzt nicht |
| Konfigurierbare Produkte | Produkt-Varianten-Struktur bildet keinen Konfigurator ab |
| Sehr hohes Volumen bei einfachen Regeln | Gebühren pro Bestellung werden ein echter Kostenposten |
| Regulierte Abläufe mit Zusatzschritten | Pflichtschritte passen womöglich nicht in den Checkout |
Der Test, der es an einem Nachmittag klärt#
Schreibt eure drei härtesten Geschäftsregeln als einfache Sätze auf. Versucht dann, jede allein mit Produkten, Varianten, Metafeldern, Rabatten und dem ausgelieferten Checkout auszudrücken. Braucht eine davon etwas, das der Checkout nicht tut, habt ihr eure Antwort, ohne einen Euro auszugeben.
Macht das mit jemandem, der auf der Plattform gebaut hat. Der Fehlermodus ist ein selbstbewusstes "das geht bestimmt mit einer App" von jemandem, der es nie versucht hat.
Was wie ein Ausschlusskriterium aussieht, aber keins ist#
- B2B-Preise — mit den B2B-Funktionen höherer Tarife oft lösbar, sofern die Regeln gestuft und nicht beliebig sind.
- Abos — von ausgereiften Apps gut abgedeckt; die Arbeit liegt im Mahnwesen und Support, nicht in der Plattform.
- Mehrere Märkte — unterstützt, wobei Steuern und Inhalte je Markt so oder so echte Arbeit sind.
- Starkes Content-Marketing — der Blog ist schwach, ein separates Content-System neben dem Shop ist ein normales Muster.
Wenn ihr auf der Kippe steht#
Baut die schmale Version auf Shopify, verkauft ein Quartal lang und lasst echte Bestellungen zeigen, ob die befürchtete Einschränkung wirklich bindet. Das ist günstiger als eine Eigenentwicklung auf Verdacht — und weit günstiger als ein Shopify-Projekt, das abgebrochen werden muss.
Häufige Fragen
Ist hohes Bestellvolumen allein ein Grund zu gehen?
Nur wenn Gebühren pro Bestellung übersteigen, was die Alternative inklusive Engineering kostet. Rechnet mit echten Zahlen.
Lösen Apps jede Plattformgrenze?
Nein. Apps erweitern, was die Plattform offenlegt. Wo der Checkout keinen Haken bietet, schafft keine App einen.
Und wenn nur eine meiner Regeln nicht passt?
Fragt, ob die Regel wesentlich oder nur gewohnt ist. Eine Regel umzuformen ist oft günstiger als ein Plattformwechsel.
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